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Bloggerlife & Bloggertipps

Bloggertipps: Statistiken und Media-Kit

Tja…das Bloggerleben ist nicht ganz so einfach – es kann sogar ganz schön kompliziert sein. Nicht nur, dass man sich meist als Laie in die die Materie einarbeiten muß, man muß auch noch aktuelle Statistiken und ein Media-Kit parat haben.

Statistiken, Google Analytics & Co

Das mit dem Statistiken gestaltet sich gar nicht so einfach wie man denkt, denn es gibt sehr viele unterschiedliche Varianten. Verläßt man sich z.B. auf das im WordPress befindliche Count per day oder ein andere und wechselt dann irgendwann doch zu Google Analytics kann man einen ganz schönen Schrecken bekommen…manche sind sogar tagelang tieftraurig. Mir ist es auf jeden Fall kurzzeitig so ergangen.

Als ich meinen Blog im Januar 2013 startete hatte ich von nichts eine Ahnung. Meine Freundin hat mir alles aufgesetzt und ich habe nur getippt und Bilder eingefügt und veröffentlicht. Irgendwann habe ich dann mal das Count per day entdeckt und war begeistert von den Zahlen. Wow, habe ich nur gedacht und mich gefreut. Auch die Zahlen meines Webhosters sind unsabar schön – diese waren sogar noch höher als die von Worspress…yeah!

Nach und nach mußte ich mich auch mit komplizierteren Dingen wie Plugins, Widgets undundund beschäftigen. Wie gut, dass es Google gibt und so viele Menschen, die ihre ganzen Tipps veröffentlichen. Hierfür bin ich unendlich dankbar.

Nach irgendeinem Update war dann auf einmal mein heißgeliebtes Count per day weg und auch das Jetpack funktionierte nicht mehr. Also habe ich mich  nach etwas anderem umgesehen, da ich das Problem einfach nicht in den Griff bekam.

Da immer mehr potentielle Kooperationspartner die Statistiken sehen wollten, habe ich mich dann bei Google Analytics angemeldet, da dies überall als das sichersten Tool empfohlen wurde. Auch hier hat mir beim Einrichten wieder das Lesen viele Tipps geholfen. Als es endlich so weit war und ich die Zahlen dann gesehen habe, war ist erst einmal traurig – unsagbar traurig, denn sie hatten sich nahezu halbiert.

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Einheitliche Zahlen sind wichtig!

Immer wieder lese ich nun Diskussionen in diversen Bloggergruppen, welche Zahlen sie denn nun nehmen sollen, da die GA-Zahlen ja so niedrig wären. Ich kann da nur aus meiner Erfahrung sagen, dass potentielle Kooperationspartner am liebsten die GA-Zahlen sehen und alles andere zu vergleichen, wäre ja wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Hier sollten schon einheitliche Maßstäbe angesetzt werden.

Wenn ich als Auftraggeber von verschiedenen Bloggern Zahlen anfordere, dann hätte ich hier gerne einheitliche Werte und daher würde ich persönlich die Statistik von Google Analytics anfordern. Was nutzt es mir, wenn Blogger A seine Zahlen von WordPress liefert, die weitaus höher liegen als die von Blogger B, der die Zahlen von GA liefert. Mittlerweile weiß auch im Prinzip fast jeder, dass man sich auf andere Statistiken nur begrenzt verlassen kann, so haben einige Agenturen sogar schon ihre eigenes Plugin entwickelt, mit dem sie die Zahlen der Blogger stetig überprüfen können.

Meine klare Empfehlung ist daher: Meldet Euch bei Google Analytics an – insoofern noch nicht geschehen und bindet diese Zahlen auch in Euer Media-Kit ein.

Das Media-Kit ist die Bewerbungspappe eines Bloggers!

Eigentlich sollte mittlerweile jeder Blogger wissen, was ein Media-Kit ist und auch ein solches besitzen. Viele tun sich schwer damit, was sie in ein Media-Kit reinpacken sollen und wie es aussehen soll. Es kursieren auch diverse Templates im Web, welche man mit seinen Daten bestücken kann.

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Hier kann ich nur ganz klar sagen:

Das Media-Kit ist Eure Bewerbungsmappe.

Hiermit solltet Ihr Euch ganz klar von anderen Bloggern abheben. Was bringt es also, wenn der potentielle Kooperationspartner 10 Media-Kits mit dem gleichen Template erhält?

Richtig – nicht sehr viel. Es ist vielleicht so einfacher, die Zahlen zu finden. Aber genauso wie Euer Blog, sollte auch Eurer Media-Kit individuell sein. Es sollte sich designmäßig an Eurem Blog orientieren.

Wie erstelle ich ein Blogger Media-Kit?

Ihr benötigt hierfür sicher keine speziellen Programme. Auf jedem PC/Laptop sollte ein Textverarbeitungsprogramm augespielt sein und im Prinzip reicht dies auch. Wer es noch etwas professioneller machen will, der kann PowerPoint nutzen.

Was soll alles im Blogger Media-Kit enthalten sein?

  • Kurze Einführung zur Person und zum Blog – Warum und seit wann bloggst Du? Wer bist Du?
  • Zahlen, Statistiken, Socialmedia
  • Kooperationen – Mit wem hast Du kooperiert? Zeige ein paar Beispielbilder!

Bei den Kooperationen solltet Ihr diese nicht nur untereinander aufzählen, sondern ein paar Besondere separat darstellen

  • Kooperation mit wem, Ziel, Zweck, Durchführung, Link zum Artikel, erreichtes Googleranking (evtl. Screenshot)

Hier kann man ruhig auf mehreren Seiten jeweils eine erfolgreiche Kooperation darstellen. Auf den letzten 1-2 Seiten könnt Ihr noch ein paar besonders schön gelungene Fotos oder Auszeichnungen präsentieren.

Insgesamt darf das Media-Kit gerne mehr als 3 Seiten umfassen. Meine Langversion hat derzeit 12 Seiten – Tendenz steigend. Auf Nachfrage versende ich allerdings zuerst immer meine Kurzversion. Erst wenn speziellere Nachfragen kommen, versende ich auch eine Langversion.

Mehr Bloggertipps gibts hier:

Gewerbe & Steuern
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7 Comments

  • Reply Yuliya

    Danke für die tollen Tipps 🙂 Ich werde mir bald ein MediaKit erstellen und deine Tipps haben wir mir wirklich weitergeholfen!
    LG Yuliya

    5. September 2016 at 10:00
    • Reply Anja

      Hallo Yuliya,
      das freut mich.
      Liebe Grüße
      Anja

      6. September 2016 at 12:24
  • Reply Sophia

    Super Tipps, werde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

    Liebe Grüße
    Sophia

    6. September 2016 at 19:32
  • Reply Farbenfreundin

    Hallo und schön, dass Du so viele wertvolle Tipps für Blogger mitteilst. Apropos Statistik, also ich habe mich nicht mehr bei Google Analytics angemeldet, da ich bei der letzten Anmeldung erheblich technische Probleme mit meinem WordPress-Blog hatte und ich bin eben leider kein Programmierer. Auch aktuell ist es ja so, dass man betreffend Datenschutz einiges zu beachten hat, wenn man seine Leser “checkt”. Nee, nee.. dann lieber keine gute Statistik…

    10. Dezember 2016 at 09:35
    • Reply Anja

      Hallo,
      ja da hast Du wohl Recht. Man kann aber im Plugin einen Haken setzen, der dann den Besucher nicht so stark trackt. Außerdem muß man auf jeden Fall im Bereich Datenschutz darauf hinweisen, dass man Google Analytics nutzt.
      LG Anja

      10. Dezember 2016 at 11:44
  • Reply BeAngel 💙

    Ganz klar: Google Analytics. Google ist und bleibt momentan das Maß aller Dinge. Außerdem lassen sich damit auch die rankings überwachen indem ich die Webmastertools integriere. So bekomme ich mit wenn eine Penality herunter- oder heraufgestuft wurde.

    Was ich ganz gruselig finde ist Piwik! Das Statistiktool hat völlig andere Zahlen als alles was ich in Stats sonst gesehen habe.

    Eine Langversion mit Seiten …WOW! Mein Mediakit hat 2 Seiten + 2 für weitere Konditionen auf Anfrage. Ich habe mir damals beim Anlegen gedacht, dass die Leute sicherlich nicht soviel Zeit haben sich alles und jedes Mediakit ganz genau durchzusehen und vielleicht lieber eine kompakte aber vollständige Übersicht hätten. Eine Langform hab ich bisher nicht gebraucht und ich wüsste auch gar nicht was ich da noch mehr ausführen sollte. Die Kurzform sagt eigentlich alles optimal aus im Moment.

    Letzte Woche hatte ich mit meinen 2 Seiten das Problem die Anforderung einiger PR Agenturen zu erfüllen: “Mediakit bitte nicht größer als 2MB” *hhhhmmmpf* Das war heftig!
    Es hat dann auch letztlich nicht geklappt die 2MB einzuhalten sodass ich das Mediakit dann per Post geschickt habe.

    11. April 2017 at 08:40
    • Reply Anja

      Huhu,
      Du kannst doch die Datei komprimieren, aber ich versende derzeit auch nur noch die Kurzform mit 4 Seiten.
      Liebe Grüße
      Anja

      11. April 2017 at 18:17

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