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Food, Süßes

Rhabarbertarte mit Streuseln und Baiser – REZEPT

Es ist Rhabarberzeit und wie läßt sich der Rhabarber am Leckersten verarbeiten? Natürlich im Kuchen. Daher habe ich heute eine Rhabarbertarte mit Streuseln und Baisertupfen gebacken, bei deren Anblick mir schon das Wasser im Munde zusammengelaufen ist.

Rhabarber ist Gemüse

Eigentlich ist Rhabarber ja gar kein Obst, sondern ein Gemüse, also habe ich im Prinzip einen Gemüsekuchen zubereitet. Was sicher alle freut zu hören, ist dass Rhabarber sehr wenig Kalorien – nur 14 Kilokalorien pro 100 g – enthält und dafür reich an Mineralstoffeen,  wie Kalium, Eisen und Phosphor ist. Des Weiteren befinden sich Vitamin C und Ballaststoffe in ihm.

Jetzt aber direkt zu dem leckeren Rezept der Rhabarbertarte, für das ich mir extra diese schicke Tarte-Backform (Baker’s Pride Kuchenform, 36 x 12 cm, Antihaftbeschichtung*)  angeschafft habe. Ich habe lange überlegt, welche Größe und welche Firma ich nehmen soll und bin bei dieser hier gelandet, weil sie preislich im niedrigen Bereich liegt. Ich habe es nicht bereut, da sie sich sehr robust und hochwertig anfühlt.

Wie immer gilt: Dieses Rezept ist mein Eigentum und darf ohne meine Zustimmung nicht vervielfältigt oder als Dein eigenes bei einer Rezeptdatenbank oder einem Backwettbewerb ausgegeben werden. Teilen ist natürlich erlaubt. 

Rhabarbertarte 2

Rhabarbetarte mit Streuseln und Baisertupfen

Zutaten Teig

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb (dieses ist nicht zwingend erforderlich und kann somit weggelassen werden)

Zutaten Guß

  • 125 g Quark
  • 1 Ei
  • 3 EL Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker (ich verwende den von Alnatura, weil er richtige Vanillekörner enthält)
  • 400 g Rhabarber, 2 EL Kokosblütenzucker (oder anderer Zucker)

Zutaten Baiser

  • 1 Eiweiß
  • 50 g Zucker
  • 2 Löffelchen Wasser

Zubereitung Rhabarbertarte

  1. Zunächst werden die Zutaten für den Mürbeteig verknetet. Ich verwende dafür ein Rührgerät mit Knethaken (z.B. Klarstein Bella Bianco) und sobald die Zutaten kleine Steuselchen bilden, fülle ich davon ca. 100 g ab. Der Rest wird weitergeknetet bis ein einziger Klumpen entstanden ist. Dieser wird für eine Stunde in Alufolie im Kühlschrank gelagert.
  2. Der Rhabarber wird gewaschen und je nach Vorliebe auch geschält und dann in 2 cm lange Stücke geschnitten und mit 2 EL Zucker bestreut und gut vermischt.
  3. Für den Guß den Quark mit dem Eigelb sowie der Sahne mischen und Zucker/Vanillezucker zugeben. Gut verrühren bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Nun den Teig in die Tarteform drücken. Die Form muss nicht geölt werden, weil der Mürbeteig genug Fett enthält.
  5. Dann die Rhabarberstücke gleichmäßig verteilen und den Guß auffüllen.
  6. Den Kuchen in den vorgeheizten Backofen schieben und 25 min. bei ca. 160 Grad Heißluft backen.
  7. Das Eiweiß steif schlagen und langsam den Zucker dazugeben. Das Wasser dazurühren.
  8. Den Kuchen kurz rausholen und die Streusel links und rechts in Längsrichtung verteilen. Die mittlere Spur aussparen.
  9. Den Eischnee in eine Spritztülle geben und in der Mitte des Kuchens kleine Tupfen setzen.
  10. Nun kann der Kuchen für weitere 20 min. bei 175 Grad Ober- und Unterhitze gebacken werden.
  11. Jetzt kann die Rhabarbertarte aus dem Backofen geholt werden. Nach dem Abkühlen kann sie dank des herausnehmbaren Bodens der Tartebackform problemlos herausgehoben werden.

Rhabarbertarte

Rhabarbertarte 3

Rhabarbertarte angeschnitten

Rhabarbertarte Detail

 

Rhabarbertarte auf der Terrasse

Die leckere Rhabarbertarte konnten wir heute sogar auf der Terrasse genießen.

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3 Comments

  • Reply Melli

    Hallo,
    ich mag Rahabarber auch total gerne und Dein Kuchen sieht superlecker aus. Die rechteckige Form ist auch mal etwas anderes. Ich werde das Rezept mal ausprobieren.
    LG
    Melli

    6. Mai 2016 at 08:51
  • Reply CASTLEMAKER - Köstliche Giotto-Beeren-Tarte - CASTLEMAKER

    […] Eigentlich wollte ich damit einen leckeren Smoothie zubereiten, denn diese stehen zur Zeit sowohl bei meiner Familie wie auch bei mir ganz hoch im Kurs. Dann ist mir jedoch der Gedanke gekommen, die Heidelbeeren zu einer leckeren Tarte zu verarbeiten. Kürzlich habe ich mir ja extra eine lägliche Tartebackform zugelegt und bisher erst einmal darin gebacken und zwar eine Rhabarbertarte – zum Rezept enmal hier entlang: klick! […]

    18. Mai 2016 at 19:00
  • Reply Sabine Hauke

    Ich liebe Rhabarber. Der Kuchen sieht echt lecker aus. Da läuft einen das Wasser im Mund zusammen 🙂 Das Rezept werde ich mal ausprobieren.
    Schönes Wochenende

    22. April 2017 at 09:04
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