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Spitzbuben – der Klassiker – so machst Du die Plätzchen mit Marmelade

Was darf auf Deinem Plätzchenteller nicht fehlen? Also bei uns sind das eindeutig die Spitzbuben gefolgt von den Zimtsternen und den Traumstücken.

Am allerliebsten isst meine Familie marmeladengefüllte Plätzchen und somit sind die Spitzbuben immer die erste Wahl. Wenn ich mal eine Mischung auf einem Weihnachtsmarkt kaufen, sind das auch die ersten, die aufgefuttert werden.

Bei vielen stellt sich immer folgende Fragen:

Fülle ich die Plätzchen vor dem Backen oder danach mit Marmelade?

Kommt der Puderzucker nach dem Zusammensetzen drauf oder davor?

Diese Fragen sind eigentlich ganz einfach zu beantworten. Man füllt die Plätzchen erst nach dem Backen und streut vor dem Zusammensetzen den Puderzucker auf das Oberteil. So bleibt die Marmelade schön leuchtend rot und wird nicht zäh. Der Puderucker oder eine Glasur wird vor dem Zusammensetzen aufgebracht, da sonst die Marmelade mit bestreut oder glasiert wird.

Zarte Spitzbuben – der Klassiker – Plätzchen mit Marmelade

Meine Spitzbuben haben einen Nuss-Mürbeteig, aber Du kannst natürlich auch einen normalen Mürbeteig verwenden, das heißt einfach den Nussanteil durch Mehl ersetzen.

rezept spitzbuben plaetzchen mit marmelade castlemaker

Zutaten für den Nuss-Mürbeteig für die Spitzbuben

Sonst noch:

  • Marmelade nach Wahl – Ich verwende gerne Himbeere oder Waldbeere ohne Kerne
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung Spitzbuben – Plätzchen mit Marmelade

  1. Zunächst die kalte Butter in Stücke schneiden und mit dem Puderzucker verkneten.
  2. Dann Eigelb, Zitronenschale, Vanillezucker, gemahlene Haselnüsse und Mehl dazukneten.
  3. In Folie eingewickelt für 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.
  4. Den Teig herausnehmen und in zwei oder 3 Portionen aufteilen.
  5. Die erste Portion auf einer bemehlten Matte flach ausrollen und die Unterteile ausstehen und mit Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  6. Den übrigen Teig zur zweiten Portion geben, kurz kneten und wieder flach ausrollen und die Oberteile ausstehen.
  7. Darauf achten, dass Du genau so viele Unterteile wie Oberteile (mit Loch) ausstichst.
  8. Mit dem am Schluß übrigen Teig mache ich immer Probiererle – also einfach eine Kugel formen und aufs Backblech drücken. Mein Mann freut sich.
  9. Die Plätzchen im Backofen bei 160 Grad für höchstens 10 Minuten backen. Ich backe die Bleche einzeln bei Ober-/Unterhitze. Bei Umluft nur 150 Grad.
  10. Die Oberteile direkt mit Puderzucker bestäuben.
  11. Die Marmelade etwas erwärmen und mit einem Teelöffel auf die Unterteile mittig klecksen. Das Oberteil draufsetzen und trocknen lassen.

Tipps zur Aufbewahrung:

Die Plätzchen halten mehrere Wochen in einer Blechdose in einem etwas kühleren Raum. Am besten zwischen jede Lage eine Backpapier legen, so dass sie schön ansehnlich bleiben.

 

Noch mehr leckere Rezepte findest Du hier:

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3 Comments

  • Reply Daphnis

    Besten Dank für diesen appetitanregenden Bericht. Muss ich unbedingt umsetzen, bald ist ja schon wieder Hochsaison!

    22. Oktober 2021 at 22:38
  • Reply Shadownlight

    Jetzt geht die Jahreszeit für Plätzchen los, love it :)!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

    22. Oktober 2021 at 16:23
  • Reply Martina

    Liebe Anja,
    ich bin wirklich begeistert über Deine Koch- und Backkünste. Ich schaffe es nicht einmal, Deine tollen Rezepte nachzubacken :-( – ja, ich habe in der Hinsicht kein großes Talent. Nichtsdestotrotz wolle ich Dir einfach mal einen Kommentar hinterlassen, dass mich sowohl Deine Rezepte als auch die wundervollen Fotos immer wieder begeistern :-) – auch das sollte man ab und zu mal sagen :-).
    Schönes Wochenende
    Martina

    22. Oktober 2021 at 09:57
  • Ich freue mich ueber Kommentare

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